Rückblicke auf vergangene Veranstaltungen

SELBST DIE SINTFLUT DAUERTE NICHT EWIG

[28.08.2021]   CD-Präsentation

Das Künstlerduo Scarlett O‘ und Jürgen Ehle kreiert speziell für das brechtweigelhaus ein Programm mit Texten, Szenen, Liedern, Episoden aus dem Leben der Künstlersymbiose Helene Weigel und Bertolt Brecht.


Bitte beachten Sie die an diesem Tag geltenden Corona-Regeln.


Vorbestellungen für dieses Konzert unter villa@brechtweigelhaus.de

Fotogalerie...

Jazzorchester PROKOPÄTZ

[14.08.2021]   Leitung Hannes Zerbe

PROKOPÄTZ spielte Hanns Eisler und Kurt Weill, aber auch gute Rockmusik.

Das Jazzorchester PROKOPÄTZ existiert seit über 30 Jahren, und viele namhafte Berliner Musikanten sind im Laufe der Jahre durch diese Band gegangen.

Es ist eine Big Band mit unkonventionellem Repertoire. Der Komponist und Pianist Hannes Zerbe schreibt fast alle Kompositionen bzw. Arrangements selbst. Im Repertoire finden sich Anleihen bei Hanns Eisler und Kurt Weill, aber auch bei guter Rockmusik.

Hannes Zerbe gehörte schon zu DDR-Zeiten zu den kreativsten Musikern und Komponisten dieses Genres; seine HANNES ZERBE – BLECH BAND war legendär und trat u.a. auf zahlreichen Festivals wie MOERS und JAZZ OST-WEST NÜRNBERG auf.


Bitte beachten Sie die an diesem Tag geltenden Corona-Regeln.


Vorbestellungen für dieses Konzert unter villa@brechtweigelhaus.de

Fotogalerie...

Benefiz-Kunstauktion

[18.07.2021]   des Leipziger Buch- und Kunstantiquariates ULBRICHT im Garten des brechtweigelhauses

Kunstauktion der „Leipziger Schule“ und anderer internationaler Künstler u.a. Max Klinger bis Neo Rauch, aber auch Arno Mohr, Harald Metzkes, Marc Chagall… Vorbesichtigung ab 11:00 Uhr.

Fotogalerie...

Buckower Chansonwerkstatt

[11.07.2021]   Abschlusskonzert im brechtweigelhaus

Abschlusspräsentation der Buckower Chansonwerkstatt mit einem Programm über Georg Kreisler mit 5 Teilnehmer*innen der Werkstatt und dem Pianisten Uwe Streibeldie "Zwanglosen", die aus der Chansonwerkstatt


Bitte beachten Sie die an diesem Tag geltenden Corona-Regeln.

Fotogalerie...

BERTOLT BRECHT LIEBE UND BLUES

[03.07.2021]   O deines Fleisches List!

KONZERT LESUNG der Gruppe BLUESTONE
Es liest Sabine Frost,
Mundharmonika Stefan Hessheimer,
Blues Gitarre und Gesang Hans Minge


Bitte beachten Sie die an diesem Tag geltenden Corona-Regeln.


Vorbestellungen für dieses Konzert unter villa@brechtweigelhaus.de

Fotogalerie...

Komm und setz Dich, lieber Gast …

[26.06.2021]   Brechtsongs und Friedenslieder

Brechtsongs und Friedenslieder mit der Diseuse Johanna Arndt, der Pianistin Anna von Rohden und dem chilenischen Gitarristen und Liedermacher Nicolas Miquea.

Bitte beachten Sie die an diesem Tag geltenden Corona-Regeln.

Fotogalerie...

Richtfest für Besucherzentrum des Brecht-Weigel-Hauses

[23.06.2021]   Kulturministerin Schüle und Agrar-Umweltminister Vogel nehmen gemeinsam mit Landrat Schmidt an der Festveranstaltung in Buckow teil

Kulturministerin und Schirmherrin Manja Schüle und Agrar-Umweltminister Axel Vogel haben mit Landrat Gernot Schmidt am Richtfest des Besucherzentrums des Brecht-Weigel-Hauses teilgenommen. Mit dem Neubau soll das denkmalgeschützte Haus entlastet und zusätzlicher Platz für das Archiv, einen Museumsshop, für Sonderausstellungen und Veranstaltungen geschaffen werden.

Kulturministerin Manja Schüle: „Brecht, Buckow & Brandenburg: Dieser Dreiklang ist von herausragender kulturpolitischer Bedeutung, sowohl für die Landesregierung als auch für den Landkreis. Und so haben wir uns gerne zusammen mit dem Bund an der Finanzierung des Pavillonbaus beteiligt. Auf diese Weise kann das Atelierhaus künftig der reinen Besichtigung dienen, mit originalen Relikten und Material auf dem neuesten Stand der Brechtforschung. Der Bau des Besucherzentrums schafft den Platz und die Bedingungen, um das Sommerhaus leerziehen zu können – Voraussetzung für die dringend notwendige Sanierung des Sommerhauses, in die eine neue Dauerausstellung einziehen soll. Das Finale wird dann die Sanierung und denkmalgerechte Wiederherstellung des Künstlergartens, den Brecht in seinen ‘Buckower Elegien‘ verewigte. Dieser Ort wird sich in Zukunft von einem Erinnerungsort zu einem attraktiven Literaturmuseum wandeln – und diese Entwicklung unterstützen wir als Land sehr gern.“

Agrar-Umweltminister Axel Vogel: „Unsere ländlichen Räume sind dann stark, wenn die vorhandenen Möglichkeiten weiterentwickelt und neue Impulse gesetzt werden. Hier kommt es auf Eigeninitiative und die Mitwirkung der Menschen vor Ort sowie den Gestaltungswillen der Kommunen an. So war es auch in Buckow – der Perle der ‘Märkischen Schweiz‘ – im Herzen des ältesten Naturparks in Brandenburg, dem Naturpark Märkische Schweiz. Buckow ist ein beliebter Ausflugs- und Kurort, geprägt durch wunderbare Natur, und belebt und erlebbar gemacht durch die hier lebenden Menschen. Hier entsteht nun am Standort des ehemaligen Sommerhauses des Künstlerehepaars Bertolt Brecht und Helene Weigel ein zeitgemäßes Literaturmuseum und Informationszentrum. Schon heute international bekannt, wird es künftig noch mehr Besucherinnen und Besucher ansprechen, Kultur-und Erholungsangebote in der Region vielfältiger machen und die ländliche Region stärken.“

Landrat Gernot Schmidt: „Der moderne Holzbau setzt einen völlig neuen Akzent für die Präsentation der Werke von Bertolt Brecht. Ende gut, alles gut.

Richtschpruch der Firma Holzbau Lehmann

Fotogalerie...

Selbst die Sinnflut dauerte nicht ewig

[18.06.2021]   mit SCARLETT O' & JÜRGEN EHLE

18. Juni 2021 im brechtweigelhaus in Buckow, Beginn 19.00 Uhr - SELBST DIE SINTFLUT DAUERTE NICHT EWIG mit SCARLETT O" & JÜRGEN EHLE

Ein Abend über Weigel & Brecht und ihre Zeit in Buckow, natürlich mit Brechtsongs, sogar - Dank freundlicher Genehmigung des Suhrkamp-Verlags - einige davon mit neuer Vertonung von Jürgen. Und zwischen den Songs gibt es u. a. kleine, besondere Geschichten und Geschichtchen, erfahren von noch lebenden Buckower Zeitzeugen. Diesen Abend haben wir speziell für das Brecht-Weigel-Haus in Buckow erarbeitet, und er wird ausschließlich, mehr oder weniger regelmäßig, dort aufgeführt werden.

Alle Infos zu Vorbestellung (ohne geht"s nicht), Anfahrt etc. über die Website des Brecht-Weigel-Hauses. Vorbestellungen für dieses Konzert gehen nicht über Scarlett O" /SINNESWANDEL!

Fotogalerie...

Grundstein für Besucherzentrum gelegt

[03.12.2020]   im brechtweigelhaus

Am 3. Dezember fand die Eröffnung des Bauvorhabens für das neue Besucherzentrum am brechtweigelhaus in Buckow statt. Kulturministerin Manja Schüle, Landrat des Kreises Gernot Schmidt und Leiterin des brechtweigelhauses Margret Brademann hoben den ersten Spatenstich aus. Mit dem Neubau soll das denkmalgeschützte Haus entlastet und zusätzlicher Raum für Veranstaltungen, Bibliothek, Sonderausstellungen und kulturelle Bildungsprojekte geschaffen werden. Das originale Refugium des Künstlerpaares, die eiserne Villa, kann dann für Besuchende gänzlich begehbar werden.

Info vom Träger, dem Lndkreis MOL:

Erster Spatenstich für neues Besucherzentrum am Brecht-Weigel-Haus


Landrat Gernot Schmidt und Brandenburgs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Manja Schüle, begehen den ersten Spatenstich für den neuen Besucherpavillon am Brecht-Weigel-Haus in Buckow.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters erklärt:
„Bertolt Brecht gehört zu den einflussreichen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. In Buckow sind wesentliche Teile seines Spätwerks entstanden. Mit der Förderung eines neuen multifunktionalen Besucherzentrums trägt der Bund dazu bei, dem Brecht-Weigel-Haus eine seiner Bedeutung angemessene Arbeit für ein breites Publikum zu ermöglichen. So wird der Ort erlebbar, an dem mit „Turandot“ und den „Buckower Elegien“ Werke geschaffen wurden, die inzwischen zum literarischen Welterbe zählen.“

Brandenburgs Kulturministerin Dr. Manja Schüle betont:
„Fontanes märkische Wurzeln kennt jeder. Brechts Brandenburger Verortung in Buckow ist überregional weit weniger bekannt. Zu Unrecht. Hier sind einige seiner Spätwerke entstanden: Das Theaterstück „Turandot“ ebenso wie der Gedichtzyklus „Buckower Elegien“. Mit dem Besucherzentrum schaffen wir mehr Raum am authentischen Ort mit Atelierhaus, Künstlergarten und Bootshaus. Und damit mehr Raum für Bertolt Brecht – und für Besucher*innen, Sonderausstellungen, Kulturelle Bildungsprojekte. Buckow zeigt exemplarisch: Brandenburg bietet viel Platz für unbändige Kreativität, freie Entfaltung und neue Ideen.“

Landrat Gernot Schmidt unterstreicht:
„Die Bundesregierung und das Land Brandenburg unterstützen mit dem Vorhaben einen der kulturell und historisch bedeutsamsten Orte Deutschlands. Das Brecht-Weigel-Haus startet mit dem Neubauvorhaben in eine neue Etappe seines Wirkens um Bertolt Brecht.“

Die Gesamtinvestition beläuft sich auf knapp 1,34 Millionen Euro. Hiervon sind rund 220.000 Euro Eigenmittel des Landkreises, 284.000 Euro kommen vom Bund und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, sowie 833.000 Euro aus EU-Fördertöpfen.
Die Fertigstellung des neuen Besucherzentrums ist für Anfang 2022 geplant.



Hintergrund:
Das Brecht-Weigel-Haus in Buckow ist ein Kleinod in der Kulturlandschaft des Landkreises Märkisch-Oderland. Das architektonisch wertvolle Atelierhaus bildet den Mittelpunkt des Künstlergartens mit Theaterschuppen, Bootssteg und Seebalustrade. Dieser anmutige Garten am Ufer des Schermützelsees zieht Jahr für Jahr tausende Gäste aus dem In-und Ausland in seinen Bann. Die Verbindung von Natur- und Kunstgenuss ist hier besonders spürbar.

Die Gewinner des Architekturwettbewerbs für den Eingangspavillon entwarfen einen polygonalen, eingeschossigen Holzkörper von 18,00 m * 9,00 m, dessen Fassaden und Dachflächen aus Lärchenholzschalung bestehen. Dadurch wird die Wirkung eines kompakten monolithischen Baukörpers erzielt.
Mit der Positionierung des Grundstückes wird eine günstige Anbindung an den öffentlichen Gehweg einerseits und an die Wege auf dem Grundstück andererseits erzielt.

An den jeweiligen Gebäudeenden werden sich große Fenster öffnen. Die Fassade des südlichen Gebäudeflügels befindet sich an der Grundstücksgrenze zur Bertolt-Brecht-Straße. Von dort aus wird dann der Brechtgarten betreten.

Konzeptioniert wird das Besucherzentrum als ein eigenständiges Gebäude in zeitgerechter Architektur und bewusster Reduktion der Materialien, wodurch es sich deutlich von den Bestandsbauten absetzt.

Über den geplanten Außenraum erreichen die Besucher das Foyer des Gebäudes, welches bereits vom Gehweg aus über ein bodenhohes Fenster einsehbar ist. Links im Gebäude befinden sich die Informationstheke mit Kasse und der Museumsshop, die Büroräume, die Nebenräume, wie z.B. Archiv und Toiletten. Auf der rechten Seite befinden sich die Teeküche und der Eingang zum Saal.

Der neue Zugang von der Straße wird so konzipiert, dass zukünftig jeder Besucher das Grundstück nur über das Empfangsgebäude betritt. Der Außenbereich/Eingangsbereich wird durch Sitzmöglichkeiten und Fahrradständer ergänzt.

Nach der Fertigstellung des Eingangspavillons kann das denkmalgeschützte Atelierhaus als authentischer Ort endlich der reinen Besichtigung dienen und die durch seine stark gegliederte Straßenfront geweckte Erwartungshaltung der Gäste erfüllen. Der bisher nicht zu lösende Konflikt zwischen Veranstaltungs- und Besichtigungsbetrieb wird vollkommen entzerrt.

Fotogalerie...

BENEFIZ-AUKTION im brechtweigelhaus

[18.10.2020]   für Stiftung Exilmuseum Berlin

BENEFIZ-AUKTION für Stiftung Exilmuseum Berlin am 18. Oktober 2020, Beginn ca. 14.30 Uhr
Thomas Mees, Gästeführer im brechtweigelhaus, möchte am Sonntag, 18. Oktober 2020 im Anschluss an den traditionellen Brechtspaziergang im Garten des brechtweigelhauses Teile aus seiner privaten Sammlung von Theaterplakaten, Programmen und signierten Druckerzeugnissen der Theatergeschichte versteigern. Der Erlös soll der Stiftung Exilmuseum Berlin zugutekommen.

Eine bürgerschaftliche Initiative um die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller und den Kunsthändler und Mitbegründer der Villa Grisebach, Bernd Schultz, gab den Anstoß für das Exilmuseum Berlin. Die zugehörige Stiftung wurde 2018 gegründet. Stefan Moses (1928–2018), der Grandseigneur der deutschen Porträtfotografie, schenkte dem Museum im Herbst 2017 aus seinem Archiv 158 großformatige Porträts deutscher Emigrant*innen, die er zwischen 1947 und 2003 aufgenommen hat. Zehn international renommierte Architekturbüros waren eingeladen, Vorschläge für den Museumsneubau zu erarbeiten. Am 13. August 2020 fiel die Juryentscheidung. Der erste Preis ging an Dorte Mandrup, Kopenhagen. Das Exilmuseum soll am Anhalter Bahnhof entstehen. Von dem einst riesigen Bahnhof steht heute nur noch die Ruine des Eingangsportals. An diesem historischen Ort bestiegen in den Jahren nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 unzählige Verfolgte den Zug, um ins Ausland zu fliehen.

Auch Bertolt Brecht und Helene Weigel flohen am 28. Februar 1933 aus Deutschland. Vor knapp 72 Jahren, am 22. Oktober 1948 wurden sie nach 15jährigem Exil, das sie durch viele Länder Europas und die USA führte, mittags an der tschechisch-deutschen Grenze von dem Schriftsteller Ludwig Renn, damals Landesvorsitzender des Kulturbundes Sachsen und von Theaterleuten und Vertretern der SED wieder auf deutschen Boden begrüßt.

In Berlin brachte man sie zunächst im Wirtschaftsgebäude des ausgebrannten Luxushotels Adlon unter. Am 23. Oktober 1948 notiert Brecht:

„Früh sechs Uhr dreißig gehe ich die zerstörte Wilhelmstraße hinunter zur Reichskanzlei. Sozusagen meine Zigarre dort zu rauchen. Ein paar Arbeiter und Trümmerweiber. Die Trümmer machen mir weniger Eindruck als der Gedanke daran, was die Leute bei der Zertrümmerung der Stadt mitgemacht haben müssen.“

Bereits am 27. Oktober 1948 begann er mit den Vorbereitungen für die Inszenierung von „Mutter Courage und ihre Kinder“ am Deutschen Theater Berlin. Von dort hatte Brecht seit 1946 wiederholt Einladungen erhalten. Am 11. Januar 1949 fand dort die deutsche Erstaufführung statt. Helene Weigel spielt die Rolle der Anna Fierling so einprägsam und erschütternd, dass sie bis heute als Mutter Courage mit ihrem Wagen ein Symbol für das deutsche Nachkriegstheater ist. Dieser legendäre Planwagen ist ein Mahnmal für all jene, die glauben, am Kriege wäre etwas zu verdienen. Er steht im Theaterschuppen im Garten des brechtweigelhauses.


Die Versteigerung findet unter freiem Himmel statt.
Bei der Versteigerung gelten die üblichen Corona bedingten Abstandsregeln.
Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen.
Wir bitten um Anmeldung per e-mail villa@brechtweigelhaus.de.
brechtweigelhaus
Bertolt-Brecht-Straße 30
15377 Buckow (Märkische Schweiz)
Tel. 033433 467
Fax 033433 56215

Fotogalerie...

 
  1  2345678910111213141516171819202122
 
Ausgewählter Ort 2006
Eine Einrichtung des
copyryght© Brecht-Weigel-Haus Buckow     • Datenschutz     • Impressum