Veranstaltungen | Literatursommer


SO, 22.7.2018 17:00 Uhr - Abschlusskonzert der Buckower Chansonwerkstatt unter Leitung von Johanna Arndt

„Hanns Eisler - Ein Genie bin ich selber“

10 Tage lang erarbeiten Amateurinnen und Amateure, die aus der gesamten Bundesrepublick anreisen, in Buckow unter der fachkundigen Anleitung der erfahrenen Interpretin und Dozentin im Fach Chanson, Johanna Arndt und der Pianistin und Korrepetitorin Christiane Obermann, ein Programm, das Hanns Eisler gewidmet ist. Hanns Eisler wird nicht nur musikalisch, sondern auch in Zitaten, Notitzen und Interviews geist-und witzsprüend vorgestellt. Die besondere musikalische und interpretatorische Anforderung ist den Teilnehmer*innen und auch der künstlerischen Leiterin sehr bewusst. Dabei ist der Weg das Ziel. Das Abschlusskonzert wird traditionsgemäß im Garten des brechtweigelhauses aufgeführt. Erleben Sie eine einmalige Premiere.







SA/SO, 11./12.8.2018 Kapitalismus. Ist das erlaubt? DAS TRIBUNAL – ein Lehrstück

SA, 11.8.18 19:00 Videopräsentation des KAPITALISMUSTRIBUNALS
SO,12.8.18 13:00 Publikumsgespräch

Das »Haus Bartleby« – benannt nach Herman Melvilles legendärem Bartleby the Scrivener – stellt Fragen: gezielt, unliebsam, ergebnisoffen. Wer wird hier befragt? Ein Wirtschaftssystem namens Kapitalismus, soziale Werte des globalen Umgangs, der Mensch: was er schafft, vernichtet – was er ist und sein kann.
Im Mai 2016 kam es zu einer zwölftägigen Vorverhandlung im Theater- und Künstlerhaus brut in Wien, dort wurde dem Kapitalismus der Prozess gemacht – fair, sachlich, juridisch: http://hausbartleby.org/tribunal/. Seitdem ist die Verhandlung ins Stocken geraten.
Im Sinne von Bertolt Brechts Programm eines »eingreifenden Denkens« nimmt das brechtweigelhaus die Verhandlung wieder auf – mit dem »Haus Bartleby« in dessen Videopräsentation des KAPITALISMUSTRIBUNALS, mit unseren als »alternativlos« geltenden gesellschaftlichen Umgangsformen: dem Kapitalismus, im Publikumsgespräch mit Ihnen.








DIE, 14.8.2018, 15:00 Uhr - Ausstellungseröffnung

Bertolt Brecht im künstlerischen Schaffen von Gustav Seitz

Am 11. September 2017 öffnete das Gustav-Seitz-Museum in Trebnitz, einem Ortsteil von Müncheberg, seine Pforten. In der Nähe des brechtweigelhauses gelegen, gibt es eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Künstlerhäusern. Der gemeinsame Einsatz während der Diskussion um die Barlachausstellung der Deutschen Akademie der Künste 1951/52 verband die beiden Künstler. Nach Brechts frühem Tod im Jahre 1956 begann Gustav Seitz anhand von Zeichnungen Porträts von Brecht zu gestalten und durch weitere Zeichnungen und Skulpturen Eigenarten und Wesenszüge des Dichters und Theatermannes herauszuarbeiten.

Die Ausstellung zeigt einen Ausschnitt daraus.
In Zusammenarbeit mit dem Gustav-Seitz-Museum Trebnitz.

Zur Eröffnung der Ausstellung hören Sie Brechtsongs, vorgetragen von der einzigartigen Brechtinterpretin Gina Pietsch.






SA, 18.8.18, 17:00 Uhr - Tino Eisbrenner und Heiner Frauendorf „Es schlug mein Herz…“

Musikalisch-literarischer Abend wider die Ächtung der Poesie

Wie Goethe und Neruda, Storm und Baudelaire, Tucholsky und Schiller, Puschkin und Brecht oder Eisbrenner und Villon zueinander finden, prägt die Spannung dieses Abends aus Wort und Musik. Eine lyrische Reise durch die Zeit und Zeiten zwischen Aufbegehren und Poesie.

Eisbrenners kongeniales Ein-Mann-Orchester heißt Heiner Frauendorf (Bajan)






SA, 25.8.18, 19:00 BUCKOWER ELEGIEN / Aufführung des theater89

Nach dem 17. Juni 1953 schrieb Brecht in Buckow 23 Gedichte, die als BUCKOWER ELEGIEN überliefert sind. Darin reflektierte er den „Aufstand“ und seine eigene Lebenssituation, zu der seine politische Haltung, seine Künstlerexistenz, das Altern und die Liebe gehörten. Es sind klarsichtige, tiefsinnige, melancholische Texte. theater 89 versteht sich in der Tradition des Brecht-Theaters. Im Jahr seines 120. Geburtstages Grund genug für einen besonderen Theaterabend in Buckow, der späte Lyrik mit frühen Gesängen konfrontiert und die immer wieder genannte Natur ins Spiel bringt. August 2018 in Buckow: Auf der Anhöhe große Bäume, links Silberpappel, Pavillon und See. Brecht sitzt in seinem Blumengarten, schaut zurück und in die neue Zeit ...

Mit Christian Schaefer Schauspieler,
Reinhard Scheunemann Sprecher,
Kristin Schulze Gesang,
Jörg Huke Posaune,
Martin Schneider Gesang und Gitarre,
Bernd Spanier Klavier und Akkordeon
Idee und Regie Hans-Joachim Frank
Kostüme Barbara Noack
Dramaturgie Jörg Mihan
Musikalische Leitung Martin Schneider

Auftakt zum Pleinair KÖzwölf bei Brecht
(Das Pleinair findet vom 27. bis 31. August 2018 im Garten des brechtweigelhauses statt. Auch für die Künstlerinnen und Künstler stehen im Sommer 2018 Bertolt Brechts BUCKOWER ELEGIEN unter dem Motto „Ginge da ein Wind…“ im Mittelpunkt ihres Schaffens.)

Unterstützt und gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg e.V.











SONNTAG, 2. September 2018, 15:00 Uhr

Präsentation der Werke des Pleinair der Künstler*innen des Netzwerkes KÖzwölf unter dem Motto GINGE DA EIN WIND... aus Bertolt Brechts BUCKOWER ELEGIEN





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